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Bungalow bauen | Preise & Grundrisse

Bungalow erfreut sich wachsender Beliebtheit

 

War der Bungalow in der Vergangenheit vor allem in kleineren und größeren Ferienanlagen und –parks weit verbreitet, wird er in letzter Zeit immer häufiger als Einfamilienhaus genutzt. Der Bungalow zeichnet sich vor allem durch das Wohnen auf einer Ebene aus. Damit kann der eigene Wohn(t)raum barrierefrei gestaltet werden, so dass man selbst im Alter noch in den eigenen vier Wänden bleiben kann.

Sinnvoll ist der barrierefreie Bau mit Blick auf die Zukunft, denn kaum jemand möchte im hohen Alter nur wegen der beschwerlichen Treppenaufstiege aus dem Eigenheim ausziehen. Fakt ist aber, dass man aktuellen Schätzungen zufolge davon ausgehen kann, dass bis zum Jahr 2060 jeder dritte Deutsche über 65 Jahre alt ist. Auch werden doppelt so viele 70-Jährige in Deutschland leben, wie neue Kinder geboren werden. Wer also heute baut, der sollte schon an morgen denken und deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen für den Bungalow.

 

Wodurch zeichnet sich der Bungalow aus?

Der Bungalow wird vor allem durch die eingeschossige Bauweise charakterisiert. Diese ist sein typisches Merkmal und verhalf ihm auch zu seinem Namen. Denn ursprünglich stammt der Begriff aus dem Hindi. Dort stand er für die eingeschossigen Sommerhäuser der Kolonialherren. Mittlerweile ist er im deutschen, englischen und französischen Sprachraum weit verbreitet. Früher vorwiegend als kleines Ferienhaus genutzt, hat der Bungalow sogar in entlegenen Reiseregionen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht.

Erstmals als Wohnhaus populär wurde der Bungalow in den 1960er Jahren, als er sehr häufig gebaut wurde. Damals waren Bungalows charakterisiert durch das Flachdach, das als besonders modern und chic galt. Allerdings wirkte der eckige Bungalow mit Flachdach im Laufe der Zeit ästhetisch immer weniger ansprechend, so dass er an Bedeutung verlor. Auch das Flachdach, das zur damaligen Zeit häufig nur schlecht abgedichtet war, sorgte für Unmut bei den Besitzern eines Bungalows.

Diese Zeiten sind natürlich längst Geschichte, da sich mittlerweile auch Flachdächer optimal abdichten lassen. Zudem sind Bungalows im Laufe der Jahre gewachsen, bieten nicht mehr nur einzelne, wenige Räume und eine geringe Grundfläche, sondern lassen sich als freistehendes Einfamilienhaus ebenso realisieren, wie als Doppelhaus. Zudem können die modernen Bungalows noch mit einigen Extras ausgestattet werden:

 

  1. Bungalow bauen mit Flachdach, Walmdach, Zeltdach und vielen anderen Dachformen
  2. Durch entsprechende Dachformauswahl lässt sich selbst im eingeschossigen Bungalow ein Dachgeschoss erzielen, welches zum Wohnraum oder Dachboden ausgebaut werden kann.
  3. Durch eine Unterkellerung des Bungalows können im unterirdischen Bereich weitere Stell- und Lagerflächen geschaffen werden.
  4. Größere Grundrisse lassen sich durch Winkelformen (U-Form, L-Form usw.) realisieren.

 

Die Vorteile des Bungalows sprechen nicht nur Ältere an

Der Bungalow zeichnet sich durch eine ganze Reihe von Vorteilen aus, wobei die ebenerdige Bauweise natürlich den größten Vorteil darstellt. Sie ermöglicht es den Bewohnern, selbst im hohen Alter noch mühelos ihr Eigenheim zu bewohnen und zu bewirtschaften. Dabei kann man bereits beim Bau auf barrierefreie Bauten setzen, also auf Türschwellen beim Übergang zwischen den einzelnen Zimmern verzichten, eine ebenerdige Dusche im Bad einbauen und vieles mehr. Diese ebenerdige Bauweise ist jedoch nicht nur im Alter ein klarer Vorteil des Bungalows. Auch gehbehinderte und anderweitig eingeschränkte Menschen erhalten sich im Bungalow ihre Mobilität. Familien mit kleinen Kindern profitieren von der eingeschossigen Bauweise vor allem dadurch, dass keine Gefahren für Treppenstürze auftreten.

 

Die Räume sind im Bungalow nicht übereinander, sondern nebeneinander angeordnet. Auch dies ist ein Vorteil dieses Haustyps. So lässt sich der Grundriss sehr individuell gestalten, da die tragenden Wände höherer Geschosse bei der Raumplanung nicht beachtet werden müssen. Auch sehr große und offen gestaltete Raum- und Wohnkonzepte, ja sogar loftartige Räumlichkeiten lassen sich auf diese Weise realisieren. Dieses luftige Raumkonzept sorgt für mehr Weite in den Räumen, aber auch lichtdurchflutete, offene und freundliche Wohnräume. Diese lassen sich durch die Einplanung entsprechend großer Fensterflächen noch weiter ausbauen. Panoramafenster, die nahezu die gesamte Breite oder Länge des Bungalows einnehmen, sorgen für starken Lichteinfall und helle Räume. Zeitgleich fühlt man sich durch den großflächigen Ausblick in Garten und Terrasse, als würde man im Freien leben.

 

Wer die Raumkonzepte weniger offen gestalten möchte, kann auch klare Abgrenzungen im Bungalow schaffen. So lassen sich Wände einziehen und sich zum Beispiel der Arbeits- und Wohnbereich strikt voneinander trennen. Durch die unterschiedlichen Formen des Bungalows, wie etwa den U- oder gar Z-Bungalow können blickdichte Innenhöfe gestaltet werden. Sie bieten reichlich Privatsphäre und können bei richtiger Ausrichtung des Hauses auch von den unmittelbaren Nachbarn nicht eingesehen werden.

 

Welche Nachteile bringt ein Bungalow mit sich?

Neben seinen zahlreichen Vorteilen bringt der Bungalow allerdings auch einige Nachteile mit. Entscheidend ist hier vor allem der benötigte Platz für die Errichtung eines Bungalows. Durch die relativ hohe Grundfläche, die benötigt wird, muss ein entsprechend großes Grundstück vorhanden sein. Dies treibt die gesamten Baukosten in die Höhe.

Da der Bungalow in die Breite, statt in die Höhe gebaut wird, ist auch die Dachfläche entsprechend groß, was den Preis ebenfalls nach oben treibt. Dieser entscheidende Nachteil lässt sich bei einem Bungalow auch nicht ausmerzen.

 

Anders bei dem ebenfalls häufig zitierten Nachteil der schlechten Verhältnisse zwischen Wohn- und Außenfläche. Fakt ist, dass ein Bungalow eine recht große Außenfläche hat. Früher waren diese prädestiniert für Wärmebrücken und einen hohen Energieaufwand. Dank moderner Dämmmaterialien ist der Energieaufwand heute aber nicht höher als in anderen Häusern. Lediglich die Kosten für die Dämmung sind durch die große Außenfläche entsprechend höher. Trotzdem lässt sich auch ein moderner Bungalow als Niedrigenergiehaus, Passivhaus oder gar Plusenergiehaus realisieren.

 

Bungalows eignen sich nicht nur für Senioren

Wenngleich der Bungalow häufig als ideal für Senioren bezeichnet wird, eignet er sich bei weitem nicht nur für diese. Die relativ großen Grundrisse, die, das richtige Grundstück vorausgesetzt, realisierbar sind, prädestinieren den Bungalow als ideales Einfamilienhaus oder auch Doppelhaus für verschiedenste Zielgruppen. Darunter finden sich unter anderem:

 

  1. Familien mit kleinen Kindern – profitieren von verringerter Unfallgefahr durch fehlende Treppen
  2. Senioren und gehbehinderte Menschen – können auch im fortgeschrittenen Alter und ohne Zusatzinvestition in einen Treppenlift in den eigenen vier Wänden leben
  3. Gartenliebhaber – können durch entsprechend groß gewählte Fensterflächen sehr naturnah leben
  4. Selbstständige – können dank großer Grundrisse wohnen und arbeiten unter einem Dach, gleichzeitig aber eine räumliche Trennung zwischen Wohn- und Arbeitsbereich herstellen
  5. Kinderlose Paare – die schon frühzeitig fürs Alter vorsorgen und sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchten
  6. Familien – können im Bungalow als Doppelhaus mit mehreren Generationen zusammenleben

 

Was muss ich bei der Planung eines Bungalows beachten?

Wer sich nach reiflicher Überlegung für den Bau eines Bungalows entschieden hat, muss bei der Planung einige Punkte beachten. Die wichtigsten Fragen, die man sich vorab stellen sollte sind:

 

  • Welche Form wünsche ich mir?
  • Wie soll der Grundriss aussehen?
  • Welche Zimmer werden benötigt?
  • Wie lässt sich der Bungalow vollständig barrierefrei gestalten?
  • Will ich den Raum unterm Dach mit nutzen?

 

Bei der Form haben angehende Bauherren die Wahl zwischen dem klassischen Bungalow in Rechteck- oder Quadratform und dem Winkelbungalow. Dieser ist in L-, U- oder Z-Form am Markt zu finden. Durch die Winkel lassen sich intime Plätze im Außenbereich einrichten, die bestens vor den Blicken der Nachbarn, aber auch Passanten geschützt sind. Entscheidend ist ebenso der individuelle Platzbedarf. Je größer der Bungalow ausfallen soll, desto sinnvoller ist ein Winkelbungalow, der die vorhandene Fläche auf dem Grundstück optimal ausnutzt. Trotzdem muss man die Grundstücksgröße immer mit im Auge behalten.

 

Die Grundrisse sind ebenfalls von entscheidender Bedeutung für die Planung des Bungalows. Großflächige Wohn- und Essbereiche, die ineinander übergehen, lassen einfach mehr Luft zum Atmen. Dieser Effekt kann durch ebenfalls sehr großflächige Fensterflächen noch verstärkt werden.

 

Bei der Wahl der Zimmer sollte man im Vorfeld überlegen, ob Kinderzimmer benötigt werden, Arbeitszimmer oder ähnliches. Ein zusätzliches Zimmer kann oftmals sinnvoll sein. Sind die Kinder aus dem Haus, finden sie hier immer noch einen Platz, wenn sie zu Besuch kommen. Wird im Alter eine Pflegekraft benötigt, kann diese im Gästezimmer untergebracht werden. Auch die Gestaltung als Hobbyraum lässt sich realisieren.

 

Die wichtigste Frage ist aber wohl die nach der Barrierefreiheit, die am meisten für den Bungalow spricht. Damit dieser wirklich barrierefrei ist, sollte man auf Türschwellen generell verzichten. Auch der Übergang vom Haus in den Garten oder auf die Terrasse sollte barrierefrei gestaltet werden. Hauseingangs- und Terrassentüren sollten bereits von Anfang an entsprechend breit geplant werden, damit man im Alter bei Bedarf auch mit dem Rollstuhl noch im eigenen Haus zurechtkommt. Ebenfalls lassen sich barrierefreie Maßnahmen im Bad umsetzen. Eine erhöhte Toilette, abgesenkte Waschbecken oder eine ebenerdige Dusche sind nur einige Beispiele dafür.

 

Nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob man den Raum unterm Dach nutzen will. Ist dies der Fall, sollte man vom klassischen Flachdach Abstand nehmen. Ein Walm- oder Zeltdach ist hier ratsamer. Je nachdem, welche Dachneigung gewählt wird, kann der Bereich unterm Dach sogar zum Wohnraum ausgebaut werden. Aber Achtung: Hier muss man auf Kniestock und Geschosshöhe achten, damit der Bungalow sich noch als solcher bezeichnen darf. Es darf also unterm Dach lediglich ein Teilgeschoss, aber kein Vollgeschoss entstehen. Ist der Bereich unterm Dach dagegen eher niedrig und lohnt sich ein Ausbau nicht, kann der zusätzliche Raum den Wohnräumen zugeschlagen werden. Sie haben dann eine größere Höhe und wirken so noch großzügiger.

 

Was kostet mich ein Bungalow?

Wer sich für den Bungalow als neues Eigenheim entschieden hat, will natürlich auch wissen, welche Kosten auf ihn zukommen. Pauschale Angaben lassen sich hier kaum machen, denn jeder Bungalow ist so individuell wie sein Besitzer. Die genauen Kosten des Bungalows hängen ab von

 

  • Lage des neuen Hauses
  • Ausstattung, die gewünscht ist (barrierefrei ausgestattet, Plusenergiehaus, Fassadengestaltung usw.)
  • Größe und Form des Bungalows (klassischer Bungalow vs. Winkelbungalow)
  • Bauweise des Hauses (Massivbauweise oder Fertigbauweise)
  • Ausbaustufe des Bungalows (Ausbauhaus, schlüsselfertiges Haus)

 

Im Schnitt sollte man für einen modernen Bungalow mit 100.000 Euro in ländlichen Regionen und mindestens 120.000 Euro in den Ballungszentren rechnen. Das sind allerdings nur die reinen Baukosten. Diese müssen noch um die Kosten des Grundstücks ergänzt werden, welches entsprechend groß ausfallen muss.

 

Beispielhaft haben wir im Folgenden zwei Fälle für den ländlichen und den städtischen Raum zusammengestellt:

 

  1. Ländlicher Raum

– Grundstücksgröße = 3.000 m²

– Preis/m² Grundstück = 49 Euro

– Baupreis Bungalow = 100.000 Euro

 

Grundstücksgröße x Preis/m² + Baupreis = Gesamtkosten

3.000 m² x 49 Euro + 100.000 Euro = 247.000 Euro

 

  1. Ballungsraum

– Grundstücksgröße = 1.000 m²

– Preis/m² Grundstück = 175 Euro

– Baupreis Bungalow = 120.000 Euro

 

1.000 m² x 175 Euro + 120.000 Euro = 295.000 Euro

 

An diesem Beispiel zeigt sich, dass der gleiche Bungalow in der Stadt teurer ausfällt, zusammen mit dem Grundstück wird dies noch deutlicher, da dieses im Ballungsgebiet nur ein Drittel der Größe des ländlichen Grundstücks aufweist.

 

Fakt ist aber, dass diese Preise nur grobe Richtwerte sind. Wie eingangs erwähnt, werden sie durch vielfältige Faktoren beeinflusst, die zu berücksichtigen sind. Daher sollten angehende Bauherren vor der endgültigen Entscheidung mehrere Angebote unterschiedlicher Hausbauunternehmen einholen. Wir haben Ihnen an dieser Stelle verschiedene Anbieter für Bungalows aufgelistet, von denen Sie Angebote oder auch Kataloge anfordern können. Sicher wird Ihnen die Entscheidung nach einem Durchstöbern der unterschiedlichen Bungalow-Varianten einfacher fallen. Vergessen Sie aber auch bei diesem Preisvergleich nicht die Baunebenkosten, etwa für den Bauantrag, den Makler und Notar oder die Grunderwerbsteuer.